Streetballplatz in Connewitz wird erstmalig aufgeschlossen

Präzise nach den Vorgaben des „Sechs Jahre Plans“ der Stadt Leipzig, weihte Heike Rosenthal heute 11 Uhr den neuen Streetballplatz, direkt am Connewitzer Kreuz ein. Unserem Bürgermeister für Umwelt, Ordnung und Sport lauschten ungefähr 30 BürgerInnen. Einige standen innerhalb, andere außerhalb des Käfigs. Ich habe mir zur Ansprache keine Notizen gemacht, deshalb gebe ich frei wieder, was von der Rede bei mir hängen blieb.

Heiko Rosenthal bei der offiziellen Eröffnung des Streetballplatzes in Connewitz

Heiko Rosenthal bei der offiziellen Eröffnung des Streetballplatzes in Connewitz

Einprägsam war Rosenthals Ermahnung ans Volk, sein Geschenk wohlwollend anzunehmen. Er versuchte von einem  mühsamen Kompromiss zu überzeugen, der sowohl Schlafbedürfnis von Anwohnern, als auch den hohen Ansprüchen der Connewitzer Streetballszene gerecht werden muß.

nur wenige Tage bestand diese freundschaftliche Einladung

nur wenige Tage bestand diese freundschaftliche Einladung – Quelle: http://jule.linxxnet.de/

Ganz bestimmt gerecht wird der Platz der Connewitzer Graffitiszene und das bereits vor seiner Eröffnung. Ich hatte mich schon so darauf gefreut, die Herren im Anzug heute vor diesem genialen Bild stehen zu sehen. Leider zeigte sich die Stadt wenig begeistert, ließ die Wand über Nacht reinigen (oder gar neu errichten?).
Jedenfalls fand die Veranstaltung vor einer langweiligen grauen Wand, im Stadthausbeton Stil statt.

Die Bedienungsanleitung der Streetballanlage in Connewitz

Die Bedienungsanleitung der Streetballanlage in Connewitz

Herr Rosenthal sprach noch eine ganze Weile und bat um Rücksicht. Eine junge Frau protestierte gegen die „Öffnungszeiten“ des Platzes. Herr Rosenthal wiederholte die Gründe dafür.
Am Ende zeigte sich, für wen der Streetballplatz gedacht sein könnte. Rosenthal rief 3 kleine Jungs, geschätzte 7 Jahre alt, zu sich und bat sie  als die Ersten auf den Korb zu zielen.
Als sie trafen, gab es Applaus. Kleine Kinder und kleine Katzen oder Hunde, da geht immer was.

Ach ja, heute Abend geht vielleicht auch noch was, denn es gibt eine zweite Eröffnungsfeier. Ich bin gespannt wie flexibel man bei den Schließzeiten ist.

Die Einladung zur alternativen Einweihungsparty der Streetballanlage

Die Einladung zur alternativen Einweihungsparty der Streetballanlage

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4 Kommentare zu “Streetballplatz in Connewitz wird erstmalig aufgeschlossen

  1. Hast du schon mal darüber nachgedacht weshalb du den Text des Flyers bisher nicht im Internet gelesen hast? Kannst du dir vorstellen, dass es Sinn macht einen Flyer für den Kiez zu machen, aber nicht im Internet aufzurufen? Gehörst du zu jenen, die nicht selber denken können, sondern denen noch DICK und FETT auf den Flyer geschrieben werden muss:
    NICHT IM NETZ ANKÜNDIGEN!
    Und denkst du die Menschen sind wirklich auf deinen Blog angewiesen um zu erfahren ob „was geht“?
    Und wo wir schon dabei sind, wann schreibst du eigentlich mal über Sachen die „gehen“, weil du mal was machst? Ich meine das Graffiti findest du gut, nich von dir, Frau protestiert, du nicht, heute Abend zweite „Eröffnung“, auch nicht von dir, aber du sagst wenigstens schon allen anderen die es nichts angeht, dass was „gehen“ könnte und sie doch vorbei schauen sollten. Du bist ja auch da, leider.

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  2. Auf dem Flyer steht, ich bin aufgerufen mit meinen Freunden an diesem Abend .. usw. Ich finde das Papier friedlich formuliert und kann es vertreten, den Aufruf weiter zu verbreiten. schließlich lagen die Papiere hier an einigen Ecken aus, bitte lass die Kirche im Dorf.

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  3. Also deine Antwort ist anscheinend so zu verstehen:
    Du kannst den Unterschied zwischen einer Mobilisierung im Internet und ein paar Flyer im Kiez nicht verstehen und brauchst die klaren Ansagen auf dem Papier. Denn ein drüber nachdenken scheint wohl nicht möglich zu sein. Sonst könntest du erklären weshalb es den Text nicht im Internet gab bevor du ihn hier veröffentlicht hast. Denkst du jemand der sowas schreibt und druckt wäre nicht auch in der Lage irgendeinen Blog oder Plattform zu bespielen, brauchts da wirklich dich für.

    Deine FreundInnen kannst du natürlich nur mit deinem Blog hier informieren, eine persönliche Kommunikation so richtig oldschool „Mund zu Mund“ hast du nicht mehr drauf.

    Selber bekommst du auch nichts auf die Reihe, denn darauf gehts du gar nicht ein. Oder warum hast du bei der Eröffnung am Vormittag nicht auch mal den Mund auf bekommen? Wann schreibst du nicht mehr nur über Sachen im Kiez, sondern stößt sie auch selber mal an? Ist das wirklich schwerer als diesen Blog hier zu bespielen? Davon ist hier nämlich noch gar nichts zu lesen.

    Nirgendwo steht, dass das Papier nicht friedlich formuliert ist, ich bezog mich bei dem ob „was geht“ auf die Formulierung in deinem Text hier. Liest du deine Sachen nicht nochmal oder ist es dir nicht möglich zu verstehen, dass deine Aussage hier falsch zu verstehen ist:

    „Ach ja, heute Abend geht vielleicht auch noch was, denn es gibt eine zweite Eröffnungsfeier. Ich bin gespannt wie flexibel man bei den Schließzeiten ist.“

    Das was du da schreibst lässt viel Spielraum für Interpretation und kann für Behörden aus einem „friedlichen Text“ was anderes werden lassen, vielleicht auch der Grund, dass nach allen Überreaktionen Seitens der Stadt/Polizei mit Connewitz der Text nicht im Internet zu finden war. Ist das alles wirklich so schwer zu verstehen?

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    • Sydney, ich schreibe einen Stadtteilblog, nicht mehr und nicht weniger. Dazu gehört, dass ich über Dinge schreibe, die mich in Connewitz interessieren. Ich kann Deine Sicht nachvollziehen, aber im entscheidenden Punkt („Geheimhaltung“) bin ich anderer Meinung. Ich denke auch nicht, dass die Polizei durch diesen Blog irgendwas Neues erfährt.
      Und ob und wie ich außerhalb der Beiträge etwas „anstoße“ weißt Du gar nicht.

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