Leipzigs gefährlichste Stellen für Radfahrer

Die Leipziger Internetzeitung fragte heute ihre Leser nach Gefahrenstellen für Radfahrer in Leipzig und ich antworte gleich mal.

Denn immer wenn diese Frage gestellt wird, fällt mir sofort die Post in der Richard-Lehmann-Straße ein.  Die Fotos hier veranschaulichen eindrucksvoll, was dort täglich Radfahrern zugemutet wird: vor der Post stehen immer gleich mehrere Autos im Halteverbot. Dabei blockieren sie mal den Radweg, mal den Fußweg oder gleich beides.

Als Radfahrer ist man dann gezwungen auf die normale Fahrspur zu wechseln, was nicht nur gefährlich aussieht.

Die Polizeidirektion Leipzig befindet sich dabei fast in Sichtweite zum „Tatort“, aber ein Abschleppauto oder wenigstens Mitarbeiter des Ordnungsamtes habe ich noch nie dort arbeiten gesehen.

Gefahrenstelle für Radfahrer: Richard-Lehmann-Straße vor der Post (Leipzig)

Kurze Wege? Vor der Post in der Richard-Lehmannstraße kein Problem: hier gibt es exklusive Parkmöhlichkeiten.

Gefahrenstelle für Radfahrer: Richard-Lehmann-Straße vor der Post (Leipzig)

Gefährliche Stelle für Radfahrer: Richard-Lehmann-Straße vor der Post. Der Handbikefahrer muß auf die KFZ Spur.

Kreuz und quer parken, auf dem Radweg im Halteverbot: Richard-Lehmann-Straße Leipzig

Kreuz und quer parken, auf dem Rad~ und auf dem Fußweg, im Halteverbot kostet 35 Euro. Falls es jemand ahndet.

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2 Kommentare zu “Leipzigs gefährlichste Stellen für Radfahrer

  1. Deine favourisierte „gefährlichste Stelle“ ist meine nicht.
    Gibt ne Reihe anderer Orte, welche mehr Beachtung verdienen.
    Etwa vor dem REWE am Connewitzer Kreuz, wo Radler und Fussgänger sich viel zu wenig Platz teilen müssen. Dort kam jüngst auch jemand zu Fall und verletzte sich schwer…

    Radfahrer schwer verletzt

    Ort: Leipzig-Connewitz, Arno-Nitzsche-Straße/Karl-Liebknecht-Straße
    Zeit: 22.04.2016, 07:20 Uhr

    Eine 15-Jährige, auf dem Weg in die Schule, wollte in Höhe Arno-Nitzsche-Straße die Karl-Liebknecht-Straße überqueren. Dazu betrat sie auch den Radweg und beachtete einen Fahrradfahrer (46) nicht. Dieser leitete eine Gefahrenbremsung ein, stürzte und verletzte sich schwer. Er wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Am Rad entstand Schaden in Höhe von ca. 50 Euro. Zwischen der Fußgängerin und dem Radfahrer kam es zu keiner Berührung. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die Fußgängerin.

    Zeugen werden gesucht und sollen sich beim Verkehrsunfalldienst in der Schongauerstraße 17, Telefon (0341) 255-2847 melden…

    Die ganze Strecke ist – vor allem wenn viele Menschen unterwegs sind – Gefahrenbereich, da einige Fußgänger ohne sich umzusehen den Radfahrstreifen in Richtung Haltestelle queren. Manchmal stehen auch Lieferfahrzeuge in dem Bereich wo der Radstreifen wieder auf die Straße führt (oberer Finger) – der Radler muss sich dann zwangsweise „wie aus dem Nichts“ auf die Straße quetschen. Eine Lösung könnte sein, den Straßen-Abbiegestreifen nach rechts in die Scheffelstraße als Radweg teilzumarkieren, die Litfaßsäule (oder was steht dort rum?) und das „Nadelöhr“ umzugestalten.
    Aber das ist nur eine Baustelle von vielen.
    Mal sehen wie viele getötete oder zu Tode gekommenen Zweiradler es dieses Jahr in Leipzig geben wird. Einige Autofahrer meinen leider ihr vermeintliches Anrecht auf die Nutzung der Straßen auch mit einer aggressiven Fahrweise ausdrücken zu müssen – und vergessen dabei um die Verletzlichkeit der Zweiradler. Ignorante Radler machen das Leben für alle Straßenverkehrsteilnehmer übrigens auch nicht unbedingt angenehmer.

    Gefällt 1 Person

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