Biedermannstraße 19

Immer wenn ich zum Netto am Wiederbachplatz einkaufen gehe, frage ich mich, wer eigentlich in der Biedermannstraße 19 wohnt. Ungefähr vor 3 Jahren konnte man beobachten, wie Yuppies (so munkelte man) das Haus renovierten, wie sie Mauern und Zäune hochzogen. Ihr Bemühen das neu hergerichtete Heim in die bestehenden Strukturen der Biedermannstraße einzugliedern, schlugen von Anfang an fehl. Legendär ist inzwischen der Versuch, das Gebäude mit Graffiti, die Kiez typische Symbolik aufgriff, vor Angriffen zu schützen. Aber auch ein Kasten „Sternburgbier“, der Schriftzug „Connewood“ und der stilisierte „Bulle – Bulle“ konnten das Eis nicht brechen. So bleiben in der ersten Etage seit jeher die Fensterläden geschlossen und der Rest des Gebäudes erlebt hier und da mal einen Farbbeuteleinschlag.

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